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August 10, 2022

Klimaangst: Was du dagegen machen kannst

Klimaangst: Was du dagegen machen kannst

Klimaangst- was genau ist das?


Der Netflix Hit “Don’t look up” hat auf eine satirische Art und Weise gezeigt, welche Konsequenzen der Klimawandel haben kann, wenn wir Wissenschaftler:innen nicht ernst nehmen. Klimaangst ist ein neuer Begriff, der heutzutage häufig verwendet wird. Dabei sollte man vorsichtig mit dem Begriff “Klimaangst” sein.

Es handelt sich nicht um eine Krankheitsbild oder eine psychiatrische Diagnose wie Angststörung oder Depressionen, sondern um eine reale Angst auf eine eintretende Bedrohung. 



Mit dieser Situation umzugehen ist natürlich schwierig, denn je mehr man sich damit befasst, desto auswegloser scheint die Situation. Betroffene von Klimaangst sind deshalb hauptsächlich Berufsgruppen, die sich intensiv damit beschäftigen, beispielsweise Klimaforscher:innen, Umweltaktivist:innen, aber auch Berufsgruppen, die den Klimawandel aktiv erleben, wie zum Beispiel Landwirt:innen. Die folgenden 5 Tipps verraten euch, was ihr gegen Klimaangst tun könnt:

Austausch mit anderen


Wie bei vielen anderen Ängsten auch sollst du wissen, du stehst nicht allein da. Unter Klimaangst leiden viele Menschen. Das Meinungsforschungsinstituts Insa hat herausgefunden, dass 42 Prozent der Deutschen den Klimawandel als Bedrohung ansehen.  In den sozialen Medien findet man unter den Hashtags #ecoanxiety und #climateanxiety weitere Betroffene. Klimaangst und Klimadepression sind ebenfalls weit verbreitete Begriffe. 

Akzeptieren der Angst


Klimaangst ist ein reales Problem. Statt zu versuchen, die Angst so schnell wie möglich loszuwerden und mit allen Mitteln zu bekämpfen, ist es wichtig, sich selbst die Angst einzugestehen. Das bedeutet auch, sorgsam mit sich selbst umzugehen und Selbstfürsorge zu betreiben. Am besten man fragt sich selbst: “Was würde ich einem guten Freund oder eine guten Freundin raten?”


Krise als Chance sehen

Die Bewältigung von belastenden Lebenskrisen führt bei vielen Menschen zu neuer Lebenslust. Es entstehen neue Interessen und Ziele. So können neue Prioritäten im Leben entstehen, wie zum Beispiel das Pflegen und Intensivieren von sozialen Kontakten. Sich genug Zeit für Hobbys und Verabredungen zu nehmen kann ein guter Ausgleich zur Klimaangst sein.


Selbst aktiv werden


Wie kann man eine Angst am besten loswerden? Indem man sich ihr stellt. Indem ihr für den Klimaschutz aktiv werdet, kriegt ihr das Gefühl, Kontrolle über die Klimaangst zu bekommen, was für die Angstbewältigung förderlich sein kann. Es gibt viele Klimaschutzinitiativen, in denen ihr auf Gleichgesinnte treffen könnt.

Spaß am aktiv werden haben


Wenn “Klimaangst” euch nicht mehr lähmt, dann kann die daraus resultierende Motivation sogar Freude bereiten. So könnt ihr eure Schwächen in Stärken verwandeln. Klimaschutz soll nicht nur Spaß machen, sondern muss Spaß machen. Lernt eure eigenen Grenzen kennen und versucht, euch im Klimaschutz nicht zu verausgaben. 



Falls ihr euch in einer Kommune engagieren möchtet oder Mitarbeiter:innen in Unternehmen/Organisationen seid, könnr ihr eurem Vorgesetzten oder eurer Vorgesetzten gerne den Klimathon vorschlagen. Der Klimathon ist eine gemeinschaftliche Challenge mit praktischen Vorschläge für CO2-Einsparmöglichkeiten im täglichen Leben. So könnt ihr direkt mit eurer Community etwas gegen den Klimawandel tun und Spaß dabei haben.